Dr. Hélène & Dr. Markus Alles
/

in Kieselbronn

 

Prothetischer Zahnersatz: Inlays, Kronen und Brücken

Zahnersatz wird auch Prothetik genannt. Dazu zählen nicht nur „die Dritten“ – auch Inlays, Teilkronen und Vollkronen, Brücken, oder Implantate gelten als Zahnersatz. Ziel einer modernen prothetischen Zahnmedizin ist die Wiederherstellung der natürlichen Funktion und Ästhetik des Gebisses.

Dies erreichen wir durch die Verwendung widerstandsfähiger, dem natürlichen Zahn ähnlichen Materialien. Dabei ist der Zahnersatz oftmals so gut wie unsichtbar, da er dank modernster Techniken exakt der natürlichen Zahnfarbe und –form angeglichen werden kann. Dies trägt zu mehr Selbstsicherheit und Lebensfreude bei – in jedem Alter.



Inlays

Natürlich ist es immer besser, Zahnschäden vorzubeugen als diese nachträglich zu behandeln. Treten dennoch kariöse Defekte auf, stehen für die Restauration verschiedene Füllungsmaterialien und Behandlungsalternativen zur Verfügung, um Funktion und Ästhetik der eigenen Zähne wiederherzustellen. Dabei unterscheiden wir grundsätzlich zwischen Inlays aus Gold oder Keramik und direkten plastischen Füllungen. Während plastische Füllungen unmittelbar, noch während der eigentlichen Behandlung direkt in den Defekt eingebracht werden, werden Inlays in mehreren Behandlungsschritten  in unseren  Partnerlabors angefertigt. Welche Behandlungsalternative jeweils zum Einsatz kommt, ist abhängig von der Ausdehnung des Defekts sowie den persönlichen Vorstellungen des Patienten.




Kronen

Künstliche Zahnkronen sind die Umhüllung eines lebenden oder toten Zahns im Kronenbereich. Dies ist der Teil des Zahns, der aus dem Zahnfleisch herausschaut. Wir vertrauen in  unserer Praxis bereits seit Jahren auf metallfreie Restaurationen aus Vollkeramik und Zirkonoxid hergestellt in unseren deutschen Partnerlaboren.






Brücken

Nicht für alle Patienten ist es selbstverständlich, dass eine durch Zahnverlust hervorgerufene Lücke geschlossen werden sollte. Besonders im Seitenzahnbereich gehen einige Patienten von der Annahme aus, dass ein fehlender Zahn weder ihr Aussehen noch ihr Gebiss beeinträchtigt. 

Dies ist jedoch nicht richtig, denn eine Zahnlücke fällt optisch auch im Seitenzahnbereich auf und, was noch viel entscheidender ist, kann den gesamten Kiefer in Mitleidenschaft ziehen. Nachbarzähne vor und hinter dem fehlenden Zahn können sich verschieben bzw. kippen. Die Zähne im Gegenkiefer „verlängern“ sich, da sie keine Abstützung mehr haben. Veränderungen wie diese können schließlich zu Schäden im Kausystem führen. 





Was ist eine Brücke ?

Brücken zählen zum so genannten festsitzenden Zahnersatz. Anders als etwa eine Prothese lassen sie sich nicht herausnehmen. Je nach Anzahl und Position der fehlenden Zähne arbeitet der Zahnarzt mit ein-, zwei- oder mehrspannigen Brücken. Eine Brücke besteht aus zwei Teilen: den so genannten Ankerkronen (Brückenpfeiler / Pfeilerzähne) und dem Brückenkörper (Brückenglied). Die Ankerkronen werden dabei auf den vor und hinter einer Zahnlücke liegenden Zähnen, den so genannten Pfeilerzähnen, mit einem Spezialzement verankert. Sie geben dem Brückenkörper, der aus einem oder mehreren Brückenzwischengliedern bestehen kann, Halt. Wichtig ist, dass die Pfeilerzähne stabil im Kieferknochen verankert sind. Schließlich müssen sie für die fehlenden Zähne „mitbeißen“. Brücken haben allerdings nicht nur den Vorteil, dass sie fest sitzen. Im Gegensatz zu Teilprothesen sind sie zierlich gearbeitet, also keine Kunststoffteile oder Metallplatten. Vollkeramische Brücken aus Zirkonoxid zählen mit zum Besten, was Ihnen die moderne Zahnmedizin heute bieten kann. Sie sind lichtdurchlässig wie ein natürlicher Zahn und unterscheiden sich daher nicht vom Nachbarzahn.



Brücke von natürlichen Pfeilerzähnen getragen

Brücke auf natürlichen  Pfeilerzähnen

Die erste Wahl bei der Versorgung einer einzelnen Zahnlücke stellt immer das Einzelimplantat dar. Hierbei wird ein Titanstift in den Knochen eingebracht und mit einer Keramikkrone überbaut. Die Zahnlücke wird somit ästhetisch anspruchsvoll geschlossen und es ist kein Beschleifen der gesunden Nachbarzähne notwendig. 

Sollten die Nachbarzähne jedoch bereits prothetisch versorgt oder massiv in Mitleidenschaft gezogen sein, ist das Mittel der ersten Wahl eine Zahnbrücke. Hierbei werden in einem ersten Schritt die Nachbarzähne medizinisch versorgt, von Karies befreit und so vorbereitet, dass sie als Pfeilerzähne dienen können. In einem zweiten Schritt wird eine individuelle Keramikbrücke angefertigt und an den Pfeilerzähnen fest fixiert.



Implantatgetragene Brücke

Implantatgetragene Brücke

Dem Patienten fehlen bereits mehrere Zähne oder Zahnreihen. Mittels strategischer Pfeilerimplantate können die Zahnbrücken  fest fixiert und die Zahnlücken nachhaltig und ästhetisch versorgt werden.